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Problematik der Rassenzucht |
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Das Problem: |
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Je nach Hunderasse stehen in meinem Hundebuch als typische angeborene Krankheiten: zentralnervöse Störungen, Neigung zu Harnsteinen, HD, Deck- und Geburtsschwierigkeiten, verminderte Fruchtbarkeit, Hautentzündungen, Taubheit, Zahnfehler, Verengung der Lidspalte, Katarakt, PRA, Bandscheibenvorfall, Kniescheibenluxation, Aortaverengung, Bluterkrankheit, Glaukom, Altersdiabetis usw. Wer heute einen Rassehund kauft, kann eigentlich nur hoffen, dass sein Tier irgendwie davon verschont bleibt.
Der Entlebucher Sennenhund steht als robuster Hütehund noch in einem recht guten Licht da, und das obwohl die Rasse nur über vergleichsweise wenige Zuchttiere verfügt und deshalb anfälliger für Inzuchtdepressionen ist. |
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Es ist den Zuchtverantwortlichen zu verdanken, dass Tiere mit feststellbaren Erbdefekten rigoros ausselektiert werden. Bei Krankheiten, die erst ab einem gewissen Alter auftreten, wie verschiedene Augenleiden, kann man aber leider die Tiere erst im Nachhinein aus der Zucht nehmen, wenn sie die Krankheit schon an die Nachfolgegeneration weitergegeben haben. |
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Happy im heissen Juni 2005
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Wie kommt es dazu? |
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Hier soll nicht darüber philosophiert werden, warum es überhaupt Krankheiten auf dieser Welt gibt. Vielmehr soll vereinfacht dargestellt werden, wie gewisse Krankheiten vererbt werden und wie man dieses Weitervererben vielleicht unterbinden könnte.
Wir haben schon erwähnt, dass man zwischen monogen und polygen vererblichen Krankheiten unterscheidet. Die Krankheiten, deren genetischen Informationen auf mehreren verschiedenen Genen (polygen) liegen haben ihre eigenen Gesetze. |
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Harpo vom Espenleu
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Ein bekanntes Beispiel ist die HD (Hüftdysplasie), beim Entlebucher ein Merkmal, das genauestens beobachtet wird. Das Zusammenkommen von mehreren verschiedenen Genen beider Eltern entscheidet ob ein Hund HD bekommt oder nicht. Erst wenn alle diese Genpaare reinerbig "merkmalspositiv" für HD sind, dann entwickelt der Hund Anzeichen von HD. |
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Happy beim Stöckchenspiel
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Das ist recht tückisch für unsere Zuchtverantwortlichen, denn ein Hund kann auch nur „eben gerade nicht genug“ von diesen Genen bekommen haben. Ein Glück für ihn, denn seine Hüften sind gesund, aber wenn er auf den „falschen“ Partner trifft, kann er durchaus seinen Teil der HD Gene vererben und so erwirken, dass seine Nachkommen HD-krank sind. Dies Phänomen nennt man Schwellenwert: Erst wenn ein bestimmter Schwellenwert an reinerbig vorliegenden Gene für ein polygenes Merkmal erreicht ist, beginnt die entsprechende Krankheit sich auszuprägen.
Das bestätigt die Erfahrung der Züchter, nämlich: ein HD- freier Hund kann durchaus HD an seine Nachkommen vererben.
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Aus diesem Grunde darf man bei der Paarungsplanung nicht einfach nur auf die HD-Werte der einzelnen Partner achten! Man muss zusätzlich so viel wie möglich HD-Testergebnisse von den Hunden sammeln, so dass man in der Lage ist, einen Hund auch von den Werten seiner Verwandten her zu beurteilen (vor allem Geschwister, Geschwister der Eltern und Nachkommen). Ein Hund aus einer HD-verdächtigen Familie sollte nur mit einem HD-freien Partner zusammen kommen, dessen Verwandtschaft ebenfalls geröntgt und HD- frei ist! |
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Happy im April 2005
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Heutzutage werden alle diese Daten im Computer gespeichert, es gibt glücklicherweise Programme („Dogbase“ für Entlebucher), die uns in wenigen Augenblicken die Zuchtwerte für HD ausrechnen können.
Nun gibt es aber natürlich auch Krankheiten, die monogen vererbt werden. Hier ist der Sachverhalt etwas eindeutiger. Vereinfacht gesagt gibt es für jedes Merkmal 3 Möglichkeiten. |
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1. |
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Der Hund hat sowohl von seinem Vater als auch von seiner Mutter jeweils ein Gen geerbt mit der Information „gesund“. Also heisst sein Allel für diese bestimmte Krankheit „gesund/gesund“. Der Hund ist dann reinerbig gesund und kann die Krankheit auch nicht an seine Nachkommen weitergeben. |
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Glenn vom Kornried
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2. |
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Unser Hund hat von einem Elternteil das Gen „gesund“ für eine bestimmte Krankheit bekommen, von dem anderen Elternteil aber das Gen „krank“. Also heisst sein Allel für diese bestimmte Krankheit „gesund/krank“. Der Hund ist dann zwar selbst frei von dieser Krankheit, weil ihn sein gesundes Gen vor dem kranken schützt, aber dennoch ein Träger dieser Krankheit. Da aber immer nur ein Gen aus dem Allel an die Nachkommen weitergegeben wird, können seine Welpen genauso gut das gesunde wie auch das kranke Gen „erwischen“. |
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Hanka vom Espenleu
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3. |
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Der Hund hat sowohl vom Vater als auch von der Mutter jeweils das Gen „krank“ für ein bestimmtes Merkmal geerbt. Also heisst sein Allel für diese bestimmte Krankheit „krank/krank“. Der Hund ist dann reinerbig krank, wird also im Laufe seines Lebens selbst erkranken und die Krankheit auch an seine Nachkommen weitergeben. |
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Happy
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So (monogen rezessiv) wird zum Beispiel die Augenkrankheit PRA vererbt, die ein grosses Problem in der Entlebucherzucht darstellt. Unsere Hunde sind entweder reinerbig gesund (Typ A) oder aber Träger (Typ B) oder aber reinerbig krank (Typ C). Da die Krankheit meist im Alter von 4-6 Jahren auftritt, können die erkrankten Hunde erst dann aus der Zucht genommen werden, wenn sie die Krankheit bereits weitervererbt haben. Nun gibt es aber zum Glück neuerdings einen Gentest auf PRA und viele Zuchthunde werden im Moment auf diese Krankheit hin untersucht. So kann in Zukunft dafür gesorgt werden, dass nur noch Hunde, die selbst Träger dieser Krankheit sind, mit völlig erbgesunden Hunden gekreuzt werden und diese schreckliche Augenkrankheit bei unseren Entlebuchern praktisch nicht mehr auftreten wird. |
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HD und PRA sind natürlich nur Beispiele, aber sie sind mittlerweile recht gut erforscht. Leider gibt es aber noch sehr viele andere Erbkrankheiten oder Malformationen und die können wir nur bekämpfen, wenn wir ihre Erbgänge verstehen und daraus unsere Konsequenzen ziehen. |
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Welpe von den Gänsewiesen
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Die Lösung: |
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Es wird uns natürlich nie gelingen alle Erbkrankheiten zu kontrollieren. Deshalb müssen populationsgenetische Massnahmen ergriffen werden um sie in Schach zu halten. Eine der wichtigsten ist die konsequente Verhinderung von Inzucht. Ein defektes Gen wird bei Heterozygotie meistens durch das entsprechende zweite, gesunde Allel „abgedeckt“, d.h. seine krankmachende Wirkung wird verhindert. Das gesunde Allel ist dann dominant, das kranke rezessiv. Inzucht lässt aber kranke, rezessive Allele viel öfter als normal als Paar auftreten (also die 3. oben erwähnte Kombination „krank/krank“) , was im betreffenden Tier dann die Erbkrankheit hervorruft. |
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Um Inzucht bei unseren Entlebucher Sennenhunden zu vermeiden muss für jede einzelne Paarungsplanung der Inzuchtkoeffizient ausgerechnet werden. Dazu brauchen wir die lückenlose Abstammung der Tiere über 5 Generationen. Glücklicherweise können heute Computer-Programme zeitsparend diese Rechenarbeit für uns erledigen. |
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Camillo von der Schädelzmatt
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Angesichts der Bedrohung durch die immer häufiger auftretenden Erbkrankheiten darf man nicht nur die Stammbäume der Hunde vergleichen und Tiere mit möglichst wenig gemeinsamen Ahnen verpaaren. Die Stammbäume zeigen uns nur 3 oder 4 Generationen, was nicht ausreicht um eine zuverlässige Aussage über den Inzuchtgrad zu machen.
Als nächstes muss man natürlich mit dem Inzuchtkoeffizienten auch etwas anfangen können. Wie hoch darf denn dieser Wert eigentlich sein? |
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Bei Paarungen innerhalb einer Hunderasse, die so fixiert ist wie der Entlebucher, darf er sicher nie grösser als 6% sein. Er soll bei verantwortlich betriebener Zucht sogar nie grösser als 4% sein , denn 6% ist schon ein ziemlich hoher Wert, entspricht er doch ungefähr der Paarung von Cousin und Cousine. |
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Elio vom Schärlig
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Neben dem steigenden Risiko für Erbkrankheiten hat man bei Tieren mit höheren Inzuchtwerten auch erhöhte Welpensterblichkeit festgestellt (bei Inzuchtkoeffizienten von 8 - 18 % starben ein Viertel aller Welpen vor ihrem zehnten Lebenstag, bei noch höheren Inzuchtkoeffizenten starben bis zu 75 % der Welpen vor ihrem zehnten Lebenstag). Ausserdem leiden solche Tiere leicht an einem geschwächten Immunsystem, Missbildungen, Totgeburten, geringer Intelligenz, geringe Wurfgröße und Untergewicht. Durch rechtzeitiges Einkreuzen von nicht verwandten Tieren, kann man diesen Symptomen begegnen. Es wird nicht nur der Inzuchtkoeffizient gesenkt, sondern es kommt häufig auch zu Heterosiswirkung, d.h. die Nachkommen übertreffen beide Elternteile an Qualität. Ein willkommener Effekt für jede Zucht. |
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Eine weitere sehr wichtige populationsgenetische Massnahme ist das Erstellen von Zuchtwerten für polygen vererbliche Krankheiten. Für das Merkmal „Hüftdysplasie“ wird heute in der Entlebucher Zucht ebenfalls der Computer eingesetzt: das Dogbase-Programm errechnet für jeden in der Zucht stehenden Hund mit Hilfe der Daten weiterer Familienmitglieder einen Zuchtwert aus. |
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Maya von den Gänsewiesen
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Ausserdem wird für geplante Paarungen die Wahrscheinlichkeit, mit der die Nachkommen an dieser Krankheit leiden werden, bestimmt. Der Zuchtwert eines Tieres ist selbstverständlich eine veränderliche Zahl, denn er setzt sich aus den Werten für die Eltern, der Geschwister und Nachkommen des betreffenden Tieres zusammen. Mit jedem weiteren geprüften Hund steigt also das Wissen über den Zuchtwert, so dass die erstellte Zahl wieder neu angepasst werden muss und immer genauer wird. |
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Es liegt im Interesse jedes Züchters, so viele Tiere wie möglich untersuchen zu lassen und auf diese Weise mehr Erkenntnisse über die genetische Veranlagung seiner Tiere zu gewinnen. Zudem haben die Welpenkäufer die Möglichkeit anhand der Berechnungen die Gesundheits-Prognose ihres künftigen Hundes zu erfahren. |
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Bleppo Markus vom Franzengarten
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Da Hunderassen mit wenigen Zuchttieren der Bedrohung durch Erbkrankheiten mehr ausgesetzt sind als andere, ist es auch noch sehr wichtig mit möglichst vielen Tieren zu züchten. Sollte die Nachfrage nach Entlebucherwelpen steigen, könnten dadurch auch mehr Tiere geboren werden, sollte die Nachfrage konstant bleiben würde sich die Anzahl Würfe auf mehr Zuchthunde verteilen. Dadurch sind die Tiere der nachfolgenden Generationen logischerweise weniger eng miteinander verwandt (weniger Halbgeschwister). |
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Guardo vom Kornried
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Bei der Zucht des Entlebucher Sennenhundes haben die Gesundheit, die Robustheit und das einwandfreie Wesen oberste Priorität.
Man kann zusammenfassend sagen, dass wir in Zukunft rigoros darauf achten müssen, |
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Happy Pfingsten 2005
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1. |
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dass nur Würfe geboren werden, die einen sehr niedrigen Inzuchtskoeffizient haben (im Idealfall 0%! Sonst aber so klein wie möglich und auf jeden Fall nie grösser als 4% wenn man mit 5 Generationen rechnet), |
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Bella vom Schärligberg
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2. |
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dass das Blut aller Zucht-Tiere auf monogen rezessive Krankheiten, für die es inzwischen Gen-Tests gibt (z.B. PRA) hin untersucht wird, |
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Ensor vom Schauersberg
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3. |
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dass für Krankheiten mit polygenem Erbgang (HD) Zuchtwertschätzungen aufgestellt werden, |
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Rufus Jacob vom Kornried
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4. |
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dass so viel wie nur möglich Entlebucher auf HD geröngt werden (auch Tiere, die nicht in der Zucht stehen) und sämtliche Werte in ein geeignetes Computersystem eingegeben werden, sodass überhaupt brauchbare Zuchtwertschätzungen erstellt werden können, |
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Eszra vom Schärlig
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5. |
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dass europaweit, später auch weltweit alle Entlebucher Sennenhunde, die in der Zucht stehen mit sämtlichen relevanten Daten (auch ihrer Verwandten) in einer Database (Dogbase) zusammengefasst werden, welches uns in allen Ländern helfen wird nur Paarungen zustande kommen zu lassen, bei denen das Risiko von Erbkrankheiten immer kleiner wird,
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Nathan von Thunstetten
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6. |
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dass mehr Entlebucher in die Zucht kommen, womit nicht nur die genetische Vielfalt steigen würde, sondern auch die Auswahl bei den Paarungsplanungen, |
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Holly vom Espenleu
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7. |
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dass der Entlebucher ein noch viel beliebterer Familien- und Freizeithund wird (mehr Werbung für die Rasse!!), damit wir uns nicht mehr den Problemen extrem kleiner Populationen gegenüber gestellt sehen. |
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